Interviews:
(ungarisch)Das Gemälde "Die Rosa Brille"
Die Idee
Die Idee zu dem Bild "die rosa Brille" entstand, als ich mir Gedanken zum Thema "glücklich" für die im April 2004 stattfindende thematische Gruppenausstellung der Óbudai Képzőművészeti Szakközépiskola machte. Nachdem ich das eigentliche Ausstellungswerk, ein glückliches, im Schlamm suhlendes Schwein gemalt hatte, griff ich erneut zum Pinsel.
Schon seit einigen Monaten war ich verstärkt dazu übergegangen, Menschen in der Wechselbeziehung zueinander und zu ihrer Umwelt darzustellen. Dabei schien es mir bald wesentlich, gegenwärtige Themen zu wählen, um eigenes Erleben und Empfinden in den Werken zum Ausdruck bringen zu können. So gelangte ich bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Glück zu dem Eindruck, dass die vorwiegende Mehrheit der Menschen heute eben nicht glücklich ist, sondern bestenfalls nach Glück strebt, sich aber sogar meist mit oberflächlichem Ersatz, insbesondere durch Konsum, zufrieden gibt. Ausgehend von der grundsätzlichen Überlegung, welche Sprichworte und Redensarten mit Glück verbunden sind, stieß ich schnell auf die rosa Brille als Symbol der glücklichen Sicht auf die Welt. Ich befreite die rosa Brille von ihrer metaphorischen Bedeutung und verwendete sie so als reellen, "konsumierbaren" Gegenstand.
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